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Baby-Nahrung selbst gemacht – Alles was man wissen sollte

Jeder weiß, irgendwann sollte man anfangen dem Nachwuchs auch normale Nahrung anzubieten. Doch wann darf man was als Beikost geben und wie sollte ich es am besten zubereiten? Was muss man beachten wenn Baby-Nahrung selbst gemacht wird.

Hier möchte ich euch einen Einblick in die wichtigsten Aspekte der selbst gemachten Baby Nahrung geben und euch vielleicht auch davon überzeugen es einmal auszuprobieren. Denn es ist einfach und günstig, vor allem wenn man durch Nachwuchs sowieso mehr Ausgaben hat.


Ich werde hier die verschiedenen Stadien der Beikost in drei Stufen aufteilen, die nach Alter eingeteilt werden. Die wichtigsten Dinge, die ihr bei allen Stufen beachten solltet, sind allerdings :

♥ Immer ein paar Tropfen Öl beigeben

In jedem der Stadien ist es wichtig dem Brei ein paar Tropfen Öl hinzuzugeben. Dabei wirklich nur ein paar Tropfen und hier nehme ich am liebsten Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Dies hat den Grund, dass so fettlösliche Vitamine leichter aufgenommen werden können.

♥ Keine Rohkost für den Nachwuchs

Oft wird behauptet, Rohkost sei gesünder und enthält viel mehr Vitamine. Allerdings ist es für den Körper einfacher gekochtes zu verdauen, genau so wie wirklich alle Schadstoffe und Bakterien dadurch zerstört werden. Auch können Vitamine durch gekochtes Gemüse leichter aufgenommen werden.

♥ frische Zutaten verwenden

Je frischer, desto mehr Vitamine. Hierbei empfehle ich immer saisonales und regionales Gemüse zu nutzen. Man kann auch zu Tiefkühlgemüse greifen, allerdings ist auch hier regionales Gemüse die beste Wahl und ist gesund für euer Baby.

Natürlich kann man (wenn vorhanden) auch das Gemüse aus dem eigenen Garten verwenden oder vielleicht auch von Bekannten oder Verwandten.

♥ Nicht würzen oder süßen

Da ihr Baby alle Lebensmittel erst kennenlernen muss, ist es nicht nötig irgendetwas zu würzen und somit schonen sie gleichzeitig den Magen ihres Schatzes. Das gleiche gilt für das süßen und vor allem auch auf Honig sollte verzichtet werden. Honig ist ein natur Produkt und enthält Bakterien, die ihrem Nachwuchs gefährlich werden könnten.

♥ weitere Kleinigkeiten

Ihr solltet das Gemüse nur so lange kochen, bis es gut durch und pürierbar ist. Am besten nimmt man hierfür einen Dampfgarer.

Selbstverständlich sollte man vor allem am Anfang sehr gut auf Hygiene achten. Erde und alles frische enhält Bakterien und sollte deswegen gut gesäubert werden vor der Zubereitung.

Kartoffeln sollten immer seperat gekocht werden. Das Solanin das beim Kochen ins Wasser geht kann sehr schädlich sein für ihren Nachwuchs und sollte daher nicht in Kontakt mit anderem Gemüse kommen.

So einfach ist die Baby-Nahrung selbst gemacht und man weiß genau was drin ist. Nun zu den einzelnen Stufen und wann man was füttern kann.

Baby - Nahrung selbst gemacht alles was man wissen muss Pinterest Grafik

Stufe 1 | 4 – 6 Monate

Im ersten Stadium der Beikost, sollte man auf jeden Fall nur Brei geben, der sehr flüssig und komplett ohne Klumpen ist. Am besten sind hier einfache Püree´s mit nur einer Zutat um das Baby an die einzelnen Arten zu gewöhnen.

Geeignet hierfür sind Zutaten wie :

ErbsenGrüne BohnenSüßkartoffeln
AvocadoBirneBanane
KürbisPfirsichKartoffel
ApfelKarotte

Stufe 2 | 6 – 8 Monate

In diesem Staduim kann man beginnen Breie aus Kombinationen zu testen. Die Nahrung darf nun auch ein wenig Textur haben, solange sie leicht zu schlucken ist und man sie nicht unbedingt kauen muss.

BrokkoliZucchiniBohnen
HühnchenHeidelbeerenMango
Rote BeeteSpargelKichererbsen
grie. JoghurtErdnussbutterMandelmus

Stufe 3 | 8 – 12 Monate

Nun kann alles mögliche probiert werden das durch zerkleinern oder weich kochen, leicht kaubar ist. Brei ist nich unbedingt nötig, kann nun aber auch weiche Stückchen enthalten und fester sein.


Die Aufbewahrung

Da die frisch zubereitete Babynahrung leicht haltbar gemacht werden kann, empfehle ich hier eine dieser Methoden um auf einmal gleich mehr der gesunden Beikost herzurichten.

♥ Gläschen

Wie sie natürlich auch im Laden erhältlich ist, kann man die selbst gemachte Baby Nahrung einfach in Gläsern einkochen und somit haltbar machen. Das ist wohl die bekannteste und älteste Methode.

♥ Als Würfel einfrieren

Eiswürfelformen oder auch Gefriefformen für Babynahrung sind eine gute Möglichkeit die Nahrung haltbar zu machen und sie kann so auch einfach wieder aufgetaut und serviert werden.

Allerdings ist hier das Problem, dass sich einige Zutaten nicht komplett verhärten beim Gefrieren und es so schwer wird sie wieder aus den Formen herauszunehmen.

♥ Quetschbeutel

Mein persönliche Lieblingsmethode, ist das einfrieren von Quetschbeutel. Hier gibt es Wiederverwendbare Beutel, die einfach zu befüllen und zu reinigen sind. Genau wie Einwegbeutel die durch ein Gadget befüllt werden können.

Diese kann man auch mit dem Datum der Zubereitung und den Zutaten beschriften.


Durch die einfache Menge die man durch das selbst herstellen der Baby-Nahrung bekommt, spart man sich natürlich im Gegensatz zu gekauften Gläschen einiges. Noch dazu, wenn die Baby-Nahrung selbst gemacht ist, hat man ein viel besseres Gewissen.

Ich hoffe ich konnte euch davon überzeugen es zumindest einmal auszuprobieren und hoffe euch macht es genauso viel Spaß wie mir. Der Aufwand lohnt sich und wenn ihr Interesse an ein paar Rezepten habt, kann ich euch gerne ein paar Inspirationen geben.

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